Darf man mit einer Bronchitis in die Sauna?
Wenn Sie regelmäßig die Sauna besuchen und sich jetzt mit einer Bronchitis konfrontiert s...
Auf einen Blick
Wer eine eigene Sauna plant oder eine bestehende Kabine aufwerten möchte, steht früher oder später vor der Frage: Welcher Ofen soll es werden? Neben elektrischen Modellen und Gasöfen gibt es eine dritte Variante, die seit Jahrhunderten bewährt ist und gerade in den letzten Jahren ein echtes Comeback erlebt: der holzbeheizte Saunaofen. In diesem Ratgeber erfährst du, warum ein Holzofen für die Sauna mehr als nur eine nostalgische Wahl ist, worauf du bei der Auswahl achten solltest und welche Faktoren für die Planung entscheidend sind.
Ein holzbefeuerter Saunaofen erzeugt eine Wärme, die sich grundlegend von der eines Elektroofens unterscheidet. Die Strahlungswärme des Feuers wird als weicher und gleichmäßiger empfunden. Dazu kommt der Duft von brennendem Holz, das leise Knistern der Flammen und das bewusste Ritual des Anfeuerns. Genau diese Elemente machen den Unterschied zwischen einem funktionalen Saunagang und einem echten Erlebnis für alle Sinne.
In Finnland, dem Ursprungsland der Sauna, ist der Holzofen nach wie vor die beliebteste Variante. Rund 80 Prozent aller finnischen Saunen werden mit Holz beheizt. Das hat gute Gründe: Die Wärme steigt langsam und natürlich an, die Saunasteine speichern die Hitze über einen langen Zeitraum, und der Aufguss auf einem gut aufgeheizten Holzofen erzeugt besonders weichen, angenehmen Dampf.
Wer sich für einen Holzofen bei Amilano umschaut, findet dort eine breite Auswahl an holzbefeuerten Saunaöfen verschiedener Hersteller und Leistungsklassen. Von kompakten Modellen für kleine Heimsaunen bis hin zu leistungsstarken Öfen für große Gartensaunen ist alles dabei.
Bevor du dich für ein konkretes Modell entscheidest, solltest du die grundlegende Bauart klären. Holzbeheizte Saunaöfen gibt es in zwei Varianten: mit Innenbefeuerung und mit Außenbefeuerung.
Bei der Innenbefeuerung steht der komplette Ofen in der Saunakabine. Du legst das Holz direkt im Saunaraum nach. Das ist die kompaktere Lösung und eignet sich besonders für kleinere Kabinen. Der Vorteil: Du hast das Feuer direkt im Blick und kannst die Hitze intuitiv steuern. Der Nachteil: Holzstaub und gelegentlich etwas Rauch beim Nachlegen gehören dazu.
Bei der Außenbefeuerung sitzt der Brennraum hinter der Wand, meistens in einem Vorraum oder im Freien. In der Saunakabine selbst bleibt nur die heiße Front mit den Saunasteinen sichtbar. Diese Bauart hält Schmutz und Rauch komplett aus dem Saunaraum fern und sorgt für ein ruhigeres Klima. Besonders bei Gartensaunen ist die Außenbefeuerung beliebt, weil das Holzlager draußen bleiben kann und das Nachlegen bequem von außen erfolgt.
Ein häufiger Fehler bei der Ofenwahl ist eine falsch dimensionierte Leistung. Zu wenig Kilowatt bedeutet, dass die Sauna ewig braucht, um auf Temperatur zu kommen. Zu viel Leistung führt zu einer trockenen, unangenehmen Hitze, die sich schlecht regulieren lässt.
Als Faustregel gilt: Pro Kubikmeter Saunavolumen rechnest du mit etwa einem Kilowatt Ofenleistung. Eine Kabine mit 10 Kubikmetern braucht also einen Ofen mit mindestens 10 kW. Dazu kommen Aufschläge, wenn deine Sauna große Glasflächen hat, schlecht isoliert ist oder besonders hohe Decken besitzt.
Hier eine grobe Orientierung:
Neben der reinen Kilowattzahl spielt die Steinkapazität eine wichtige Rolle. Öfen mit einer großen Steinkammer (30 bis 60 kg Saunasteine) geben eine weichere, langanhaltende Wärme ab. Wer den klassischen finnischen Aufguss liebt, sollte hier nicht sparen.
In Deutschland müssen neu installierte Holzfeuerungen die Anforderungen der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 erfüllen. Das betrifft auch holzbeheizte Saunaöfen, sobald sie an einen festen Schornstein angeschlossen werden. Die Verordnung schreibt strengere Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid vor.
Konkret bedeutet das: Wenn du einen Holzofen in deiner Sauna fest installierst und einen Schornstein baust, brauchst du ein Modell mit BImSchV-2-Zulassung. Ausnahmen können für mobile Aufstellungen gelten, etwa bei Saunazelten oder Saunafässern auf Rollen. Im Zweifel klärt dein zuständiger Bezirksschornsteinfeger vor der Abnahme, welche Anforderungen für deine Situation gelten.
Achte beim Kauf darauf, ob das Modell die BImSchV Stufe 2 bereits ab Werk erfüllt oder ob ein Nachrüstset benötigt wird. Viele Hersteller bieten beides an.
Ein holzbeheizter Saunaofen braucht zwingend einen geeigneten Schornstein. Die Planung des Rauchabzugs ist mindestens genauso wichtig wie die Wahl des Ofens selbst. Zwei Punkte sind entscheidend:
Der Durchmesser des Rauchrohrs muss zum Ofenstutzen passen. Üblich sind 115 mm, 119 mm oder 140 mm, je nach Hersteller und Modell. Doppelwandige Edelstahlschornsteine sind die sicherste Wahl, weil sie außen kühler bleiben und den Zug verbessern.
Die Sicherheitsabstände variieren je nach Ofen und Wandaufbau. Typisch sind 50 bis 500 mm zur Seitenwand und 400 bis 1500 mm zur Decke. Diese Werte stehen im Datenblatt des jeweiligen Ofens und sind unbedingt einzuhalten. Dein Schornsteinfeger prüft das bei der Abnahme.
Tipp: Plane den Schornstein von Anfang an mit ein, nicht erst nachdem der Ofen bestellt ist. Ein Wanddurchführungsset, die passenden Verlängerungen und eine Regenklappe gehören zur Grundausstattung.
Besonders bei Gartensaunen ist der Holzofen oft die naheliegendste Lösung. Der Grund ist simpel: Im Garten ist selten eine Starkstromleitung vorhanden, die ein leistungsstarker Elektroofen benötigen würde. Ein Holzofen braucht lediglich Brennholz und einen Schornstein.
Außenbefeuerung lohnt sich im Garten besonders, weil du das Holzlager direkt neben der Sauna platzieren kannst und beim Nachlegen nicht den Saunaraum betreten musst. Die Kabine bleibt sauber, die Temperatur stabil.
Bei der Planung einer Gartensauna mit Holzofen solltest du von Anfang an Ofen, Kabinengröße und Schornstein aufeinander abstimmen. Auch die Wahl des Innenholzes spielt eine Rolle: Thermisch behandelte Espe oder Fichte eignen sich besonders gut als Wandverkleidung, weil sie wenig Harz abgeben und die Wärme angenehm reflektieren.
Nicht jedes Brennholz ist gleich gut für den Saunaofen geeignet. Hartholz wie Buche oder Eiche hat einen hohen Heizwert und brennt langsam und gleichmäßig. Birkenholz ist in Finnland der Klassiker, weil es gut zündet und einen angenehmen Duft verströmt.
Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer brennen schneller ab und eignen sich gut zum Anfeuern, sollten aber nicht als alleiniges Brennmaterial verwendet werden. Sie erzeugen mehr Funkenflug und können durch den höheren Harzgehalt zu stärkerer Rußbildung im Schornstein führen.
Wichtig ist vor allem, dass das Holz gut durchgetrocknet ist. Eine Restfeuchte von maximal 20 Prozent ist ideal. Feuchtes Holz erzeugt mehr Rauch, weniger Wärme und belastet den Schornstein durch Kondensation.
Ein Holzofen für die Sauna ist die richtige Wahl für alle, die das ursprüngliche Saunaerlebnis suchen. Das Knistern des Feuers, der Duft von Holz und die sanfte Strahlungswärme schaffen eine Atmosphäre, die kein Elektroofen reproduzieren kann.
Besonders geeignet ist der Holzofen für Gartensaunen ohne Starkstromanschluss, für Saunafans, die das Ritual des Anfeuerns genießen, und für alle, die eine unabhängige Wärmequelle ohne Stromkosten bevorzugen. Die Investition in einen hochwertigen Holzofen, einen passenden Schornstein und die korrekte Installation zahlt sich durch jahrelangen, zuverlässigen Betrieb aus.
Achte bei der Planung auf die richtige Leistung für dein Saunavolumen, kläre die BImSchV-Anforderungen mit deinem Schornsteinfeger und nimm dir Zeit für die Schornsteinplanung. Dann steht dem perfekten Saunaerlebnis mit Holz nichts mehr im Weg.
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