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Meine Sauna selbst gebaut

Allgemeines zu Heimsaunen

Die kleine Privatsauna erfreut sich eines stetig steigenden Freundeskreises und wird in der Hauptsache durch die Lieferangebote der Hersteller abgedeckt. Besonders erfreuen sich heute die bereits vorgefertigten Selbstbausaunen einer steigenden Nachfrage.

Elementsauna

Die rationelle Fertigung im Werk erlaubt gnstige Preise. Der Aufbau ist leicht und rasch erfolgt. Die Sauna zum Selbst einbauen Neben dieser einfachen und sichersten Methode ist aber auch die Nachfrage der Hobbybastler steigend, welche aus dem Motiv Freizeitbeschäftigung oder auch Einsparung heraus, Ihre Sauna im Do-it-yourself- Verfahren errichten möchten.

Für diese Kunden stellen die Herstellerfirmen meistens Baupakete zusammen. Ein technischer Bausatz beinhaltet in der Regel: Die Saunatre,das Heizgert, die Saunasteuerung und ein Zubehörset.

Einrichtungsvorschläge für Ihre private Sauna mache ich gerne







Beim Selbstbau einer funktionsgerechten Sauna sind Voraussetzungen notwendig,welche oft über die rein handwerklichen Kenntnisse eines Hobbyschreiners hinausgehen. Neben der soliden handwerklichen Verarbeitung des Materials, Wahl der richtigen Materialien, dem technisch richtigen Aufbau der Holzkonstruktion mit der funktionswichtigen Isolierung, ist die Beheizung und die Lüftung zur Bildung eines guten Saunaklimas sehr wichtig.

Ofenbeheizung



Es gibt eigentlich nur zwei Heizsysteme, bei denen aber die Be-und Entlüftung ganz gegenläufig sind.

Die direkte Ofenbeheizung und die indirekte Beheizung.

Die Saunakabine kann überall dort aufgestellt werden, wo der notwendige Raum zur Verfgung steht. Es müssen allerdings einige Voraussetzungen erfllt sein, wie z. B.: Es muß ein trockener Raum sein, Be-und Entlüftung ist wünschenswert (Fenster oder Mauerdurchbruch), es sollte ein Stromanschluß möglich sein, je nach Bedarf und Kabinengröße. In der Regel benötigt man einen Anschluß von 400 Volt mit Zuleitungen von 5 x 2,5 qmm. Günstig ist auch ein Wasseranschlß zur Anbringung einer Brause im Raum außerhalb der Kabine oder in einem Nebenraum mit dem notwendigen Wasserabfluß. Falls fürr diesen Zweck ein vorhandenes Bad genutzt werden kann, ist dies auch ausreichend. Eine weitere empfehlenswerte Forderung ist die Möglichkeit eines Zugangs ins Freie. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte sie auf jeden Fall genutzt werden. Ideal ist es natrlich, wenn ein Schwimm-oder Planschbecken im Freien zur Verfgung steht. Eine weitere Empfehlung ist die Anbringung eines Kneippschlauches ohne Spritze.

 

Nun zum Bau der Kabine:

Saunawand

Die Wandkonstruktion sollte gegen das vorhandene Mauerwerk gut hinterlüftet werden. Zwischen Mauerwerk und Aussenseite der Sauna soll ein 2,5-4 cm breiter durchlüftbarer Raum entstehen.

Entsprechende Hölzer, Latten. werden in einem Abstand von ca. 60-70 cm von einander in der Senkrechten befestigt; evtl. mit Dübeln verschraubt.

Es ist darauf zu achten, dadie Hölzer nicht ganz auf den Boden reichen und auch nicht an die Decke anstoßen, damit die Luft ungehindert durchstreichen kann. Diese Hölzer dürfen nicht als ganze Latten befestigt werden, sondern müssen im oberen und unteren Bereich als Teilhölzer ca. 8 cm von einander entfernt befestigt werden. Auf diese Hölzern kommen nun Hartfaserplatten (ca. 5 mm stark) oder Spanplatten (10mm stark).

Mit der Decke wird ebenso verfahren.

Vor die Abdeckplatte wird nun unten am Boden der Sockelrahmen in ca. 5x8 cm Stärke horizontal verlegt und darüber die Rahmenhölzer ca. 5x5 cm und zwar so, daß der obere Rahmen mindestens. 5 cm von der Decke entfernt ist. Je nach Raumhöhe werden ein oder zwei Rahmen gleichmäßig verteilt auf den Zwischenraum angebracht.( Bis 2m Höhe 1 Stck, bei höheren Saunen 2 Stck ) Die dadurch entstandenen Felder werden mit 5 cm dicken Mineralwollematten ausgefüllt.

Auf die eingebrachten Isoliermatten wird nun eine Alufolie als Dampfsperre aufgebracht, welche möglichst dampfdicht die Isolierung vom Innenraum trennen soll; es ist also zweckmäßig, die Anschlüsse gegenseitig zu verkleben.

Nun kommen wir zur Befestigung der Innenauskleidung, welche aus gut getrockneten, langsam gewachsenen, also nordischen Fichten- oder Hemlockhölzern, bestehen sollte. Die Paneele müssen senkrecht stehen und in Nut und Feder fest aneinandergefügt werden. Das Profil muß eine vertiefte Nut und Feder haben, also ein speziell für den Saunabau gehobeltes Profil. Befestigt werden sie mit Senkkopfschrauben, (nicht- rostende Schrauben verwenden ) und zwar so, daß an jedes Querholz eine Schraube gesetzt wird. An den Kanten und Ecken muß dann entsprechend angepaßt werden.

Entsprechend zugerichtete Eckstäbe können zur Abdeckung angebracht werden. Die Belüftung der Kabine muß je nach Größe durch einen einfachen Schieber ca. 12 x 20 cm erfolgen. Angeordnet wird die Zuluftführung im Ofenbereich unten durch Ausschnitt in dem Sockelrahmen. Die Zuluft kann durch einen Schacht von auerhalb genommen werden; falls ein Fenster in der Nähe ist, ist dies auch ausreichend.

Die Abluftöffnung gegenberliegend in 70-80 cm Höhe. Als Boden kann der vorhandene Raumboden Verwendung finden; geeignet ist Zementestrich, Steinzeugplatten, Klinker o.Ä .; möglichst kein Holz verwenden. Innerhalb der Kabine sind Metallteile zu vermeiden ( versenkt schrauben; nichtrostende Schrauben verwenden! ) Die Sitz- und Liegebänke sind in Stufen anzuordnen. Bankanordnung.

Zur Ausstattung der Sauna gehören noch ein Kombiinstrument Thermo/Hygrometer. Als Lampe keine Metalleuchte, am besten Porzellan oder Nurglasleuchte verwenden. Der E-Anschludes Oferns wird durch ein in Bodennähe gebohrtes Loch direkt nach auen in die Saunasteuerung geführt.

Elektrische Anschlüsse nur durch autorisierte Fachleute herstellen lassen! Ofenschutzgitter anbringen!!!!

Wenn Sie wirklich alles selbst machen möchten, sollten Sie meine Sauna-Broschüre als PDF-Datei bestellen.

Da finden Sie Bauhinweise und auf was man sonst noch achten sollte, sowie eine aktuelle Einzelteilliste für den Saunabau. ... von mir aus der Saunapraxis !